© Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein

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W├Ąhrend Kessel und Fahrwerk noch au├čer Haus sind, bauen wir die Rauchkammer neu:

Das wird der neue Rauchkammerabschluss mit Dichtring f├╝r die Rauchkammert├╝r (links). Der Dichtring ist eingeschwei├čt (rechts).

 

Die Rauchkammert├╝r ist zum Testen aufgelegt (links). Alle Schwei├čn├Ąhte m├╝ssen abgeschliffen werden (rechts).

 

Die neue Rauchkammerwand rollt an.

 

Der Kessel ist inzwischen bei "Bilfinger Berger BIS Industrial Services (Frankfurt)" eingetroffen. Wie man sieht, ist der neue Teil des Kesselbodens schon aufgelegt und angeheftet. Ganz herzlichen Dank an BIS Industrial Services f├╝r die wohlwollende Unterst├╝tzung bei diesen Arbeiten!

 

Die Befestigungen der Rauchkammert├╝r werden nach den Originalpl├Ąnen neu hergestellt (links). Hier bauen wir eine sogenannte "Matritze" f├╝r das Ersatzst├╝ck f├╝r die Feuerb├╝chse (rechts).

Auch in Pila geht es voran: Die Zylinder sind angebaut (links) und das Bremsgest├Ąnge ist erneuert (rechts).

Die Einstr├Âmrohre sind ebenso neu (links), wie die Achslager und Federn (rechts).

 

Der Bodenring wird wieder begradigt.

 

Das Fahrwerk ist vollst├Ąndig ├╝berholt und hat seine Reise von Pila nach Kranichstein (auf einem Flachwagen) gut ├╝berstanden. Jetzt warten wir noch auf den Kessel. und die Feuerb├╝chse muss noch ├╝berholt werden, dann kann es mit dem Zusammenbau losgehen.

 

Die durch einen Auffahrunfall verbogenen Pufferstangen werden ersetzt (links). Der Kessel ist von Bilfinger Berger wieder zur├╝ck (rechts).

 

Der Kesselboden wurde ersetzt, die Stiefelknechtplatte wurde ebenfalls erneuert (links). Was guckst Du? (rechts)

 

Der Internationale Bund Darmstadt (IB), mit dem wir schon bei anderen Projekten sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben, wird uns beim Zusammennieten des F├╝hrerhauses unterst├╝tzen. Das F├╝hrerhaus wurde in seine zwei Teile zerlegt und auf einen Richtbock gesetzt. An der Plantafel sieht man Herrn Dilling, den Ausbildungsleiter beim IB und unseren Mitarbeiter Stephan Hoffmann beim "Nietenz├Ąhlen". Es werden 760 Nieten zu setzen sein.

Jetzt ist es nicht mehr so kalt im Lokschuppen, sodass das vorsichtshalber bereitgestellte L├Âschwasser nicht gleich gefriert. Deshalb konnten wir jetzt das schon lange geplante "K├╝mpeln" des Ersatzst├╝ckes f├╝r die Feuerb├╝chsvorderwand angehen. Auch hierbei haben uns die Mitarbeiter des IB dankenswerterweise tat-"kr├Ąftig" unterst├╝tzt. Bei diesem Einsatz konnten sowohl die jungen Mitarbeiter des IB als auch unser Nachwuchs lernen, wie mit historischen Arbeitsmethoden aus einer Kupferplatte ein fertiges Werkst├╝ck geschmiedet wird.

Der Arbeitsplatz mit Matrize, Werkst├╝ck und Schmiede Das Schmiedefeuer ist angez├╝ndet

 

 

Die Kupferplatte liegt im Feuer (links). Nicht nur kr├Ąftig, sondern auch gezielt "kloppen"! (rechts)

 

Sieht schon nicht schlecht aus (links). Fast fertig! (rechts)

 

Feinjustierung mittels Kaltverformung... (links) Fertig! (rechts)

 

Wer sich das Ganze auf Video ansehen m├Âchte, bitte hier klicken.

 

In den neuen Einsatz der Rohrwand werden die L├Âcher f├╝r die Heizrohre gebohrt.

 

Auch beim Nieten geht es vorw├Ąrts. Hier sieht man, wie mit dem selbst gebauten Niethammer schon eine Reihe Nieten gesetzt worden ist.

 

Hier wurde die R├╝ckwand der Feuerb├╝chse mit einem Plasmaschneider abgetrennt. Das fertige Ersatzst├╝ck (siehe oben "K├╝mpeln") und die restliche Feuerb├╝chse sind jetzt fertig zum Abtransport zu einer Spezialfirma, die das Ersatzst├╝ck in die Feuerb├╝chse einschwei├čen wird.

 

Die neue Rohrwand musste an die Feuerb├╝chse angepasst werden (links). Die Bolzen f├╝r die Vorreiber sind neu gefertigt, ebenso das Scharnier f├╝rdie Rauchkammert├╝r (rechts).

 

Die Feuerb├╝chse ist inzwischen bei einem Fachbetrieb zum Schwei├čen. W├Ąhrenddessen geht es auch mit dem Nieten weiter:

Die Nieten werden rotgl├╝hend gemacht (links) und dann in die vorgebohrten L├Âcher gesteckt (rechts).

 

Von der einen Seite wird der Pressluft-Niethammer auf den Nietkopf gesetzt, von der anderen Seite wird kr├Ąftig dagegen gehalten. Nach den rd. 750 Nieten des F├╝hrerhauses braucht man keine Mucki-Bude mehr!

 

Die Stangenpuffer sind montiert (links). Die Rauchkammert├╝r macht auch Fortschritte (rechts).

 

Die Feuerb├╝chse ist geschwei├čt und wieder zur├╝ck. Krankheitsbedingt haben sich die Arbeiten am F├╝hrerhaus etwas verz├Âgert (links/rechts).

 

Das Oberteil des F├╝hrerhauses ist gestrichen (links). Jetzt geht es mit den Einbauk├Ąsten f├╝r das Funkger├Ąt und die "induktive Zugsicherung" (Indusi) weiter (rechts).

 

Das Unterteil des F├╝hrerhauses ist lackiert und das Dach ist aufgesetzt.

 

Und so sieht das F├╝hrerhaus von innen aus.

 

 

Das restaurierte F├╝hrerhaus wird beim IB auf einen LKW der Firma Meister aus Dieburg (herzlichen Dank!) geladen

 

 

und wird im Museum schon mal provisorisch auf des Fahrgestell der 98 727 gestellt. 

 

 

Fortsetzung folgt!